Ihr Info-Update mit den News der Woche aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht.
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EDITORIAL



Sehr geehrter Newsletter-Abonnent,

 
Portraitein Espresso belebt, drei machen nervös. Nach fünf Tas­sen fragt man sich ernst­haft, ob der eigene Herz­schlag schon im­mer so schnell war. Alles ist eine Frage des rich­tigen Maßes – das gilt für Sport, Schoko­lade, Meetings. Und auch für den täg­lichen Job.
 
Im Kanzleialltag ist dieses Maß zu fin­den eine echte Kunst. Man­dan­ten ge­win­nen ist gut, gut aus­gelas­tet zu sein eben­falls. Aus­ge­bucht zu sein fühlt sich an­fangs sogar groß­artig an. Pro­ble­ma­tisch wird es je­doch, wenn Ter­mine stän­dig ver­schoben werden, Rück­rufe „morgen ganz sicher“ ver­spro­chen sind und die To-do-Liste länger ist als ein Jahres­ab­schluss. Dann ist es ein­deu­tig zu viel des Guten. Zwischen „gesund ausge­lastet“ und „chro­nisch über­fordert“ liegen oft nur wenige zusätz­liche Man­date. Doch ab wann gerät das Gleich­gewicht zwischen Renta­bili­tät, Arbeits­belas­tung und Quali­tät ins Wanken?
 
Oder anders gefragt: Wie viele Man­danten ver­trägt Ihre Steuer­kanzlei? Die Antwort gibt's hier.
 
Kommen Sie gut ins Wochen­ende!
 
Ihr
Portrait
Bernd Stepniak
Redaktion FAZIT
 
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INHALTSÜBERSICHT: Ausgabe vom 16.01.2026
»NWB Reform-Radar
»News Steuerrecht
»Weisheit der Woche
»News Wirtschaftsrecht
»Kostenloser Volltext
»NWB Experten-Blog
»Jobbörse & Kanzleibörse
»Feedback
 
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NWB REFORM-RADAR
Bundes­kabinett be­schließt Ent­wurf eines Neunten Gesetzes zur Ände­rung des Steuer­bera­tungs­gesetzes (BMF)
14.01.2026: Das Bundes­kabinett hat heute den Ent­wurf eines Neunten Gesetzes zur Ände­rung des Steuer­bera­tungs­gesetzes und zur Ände­rung weiterer steuer­recht­licher Vor­schrif­ten be­schlos­sen. Mit diesem Gesetz soll das Recht der Steuer­bera­tung moder­nisiert werden. Hierüber infor­miert das BMF.
 
 » Mehr   |   Im NWB Reform-Radar finden Sie weitere infor­mative und nützliche Inhalte.
 
 

NEWS STEUERRECHT
ESt: Firmen­wagen­besteue­rung - keine vorteils­min­dernde Berück­sichti­gung der vom Arbeit­nehmer ge­trage­nen Stell­platz­kosten (BFH)
15.01.2026: Die unentgeltliche Über­las­sung eines Stell­platzes oder einer Garage tritt als eigen­stän­diger Vor­teil neben den Vor­teil für die Nutzung eines betrieb­lichen Kfz zu priva­ten Fahrten. Vom Arbeit­nehmer getra­gene Stell­platz­kosten min­dern daher den geld­werten Vor­teil aus der Kfz-Über­las­sung nicht (BFH, Urteil v. 9.9.2025 - VI R 7/23; veröf­fent­licht am 15.1.2026).
 
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ESt: Steuer­stundungs­modell - Zur Rolle des Gründungs­gesell­schafters und zur Rele­vanz von Ver­lusten aus der Inan­spruch­nahme eines IAB (BFH)
15.01.2026: Ein Steuer­stundungs­modell i. S. von § 15b Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 EStG kann auch vor­liegen, wenn die pro­gnosti­zier­ten Verluste auf der Inan­spruch­nahme eines In­vesti­tions­abzugs­betrags gem. § 7g Abs. 1 EStG beruhen. Ent­sprechende Ver­luste sind auch bei der Berech­nung der „Nicht­auf­griffs­grenze“ des § 15b Abs. 3 EStG zu berück­sich­tigen (BFH, Urteil v. 2.10.2025 - IV R 14/23; veröf­fent­licht am 15.1.2026).
 
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InvSt: Bekanntgabe des Basis­zinses zur Berech­nung der Vorab­pauschale (BMF)
14.01.2026: Das BMF hat den Basis­zins zum 2.1.2026 für die Berech­nung der Vorab­pau­schale gem. § 18 InvStG für 2026 bekannt gege­ben (BMF, Schreiben v. 13.1.2026).
 
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Ankauf von Steuer-CDs und Hinweis­geber­schutz (Bundes­regie­rung)
14.01.2026: Die Bundesregie­rung hat sich zur Frage ge­äußert, ob sie seit 2012 sog. Steuer-CDs zur Ver­folgung von Steuer­straf­taten käuf­lich erwor­ben hat und ob Hin­weis­geber gemäß der sog. „Whistle­blower-Richt­linie“ (EU-Richtlinie 2019/1937) aus­reichend ge­schützt sind.
 
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Statistik: Staatliche Ein­nahmen aus Energie­steuern sinken (hib)
14.01.2026: Die Einnahmen aus Energie­steuern sind seit dem Jahr 2019 um knapp 5,6 Mil­liar­den Euro gesun­ken. Das zeigt eine Auf­stel­lung der Bundes­regie­rung in ihrer Ant­wort (BT-Drucks. 21/3516) auf eine Kleine An­frage (BT-Drucks. 21/3271).
 
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ESt: Rückforde­rung einer zu Un­recht ge­währ­ten Energie­preis­pau­schale durch das Finanz­amt vom Arbeit­nehmer (FG)
15.01.2026: Das Finanz­amt muss die Rück­forde­rung einer zu Un­recht gewähr­ten Energie­preis­pau­schale bei Auszah­lung der Ener­gie­preis­pau­schale durch den Arbeit­geber nicht gegen­über dem Arbeit­geber, son­dern gegen­über dem Arbeit­nehmer ver­folgen, wenn der Arbeit­geber bei Aus­zahlung der Energie­preis­pau­schale die Vor­aus­setzun­gen des § 117 EStG beach­tet hat (FG Münster, Urteil v. 10.12.2025 - 6 K 1524/25 E; Revision beim BFH unter dem Az. VI R 24/25 an­hängig).
 
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ESt: Energiepreis­pauschale auch für Rentner einkom­men­steuer­pflichtig (FG)
12.01.2026: Die im Jahr 2022 einmalig ausge­zahlte Energie­preis­pauschale ist auch für Rentner ein­kom­men­steuer­pflichtig (Sächsi­sches FG, Urteile v. 11.11.2026 - 2 K 1149/23, 2 K 1150/23 und 2 K 1140/23; Revi­sionen anhängig, BFH-Az. X R 24/25, X R 25/25 und X R 27/25).
 
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AO: Unpfändbar­keit des einzi­gen Kfz bei Agora­phobie (FG)
15.01.2026: Das FG Münster hat in einem Ver­fahren des vor­läufi­gen Rechts­schutzes die Voll­ziehung der Pfändung eines Kfz aufge­hoben und aus­ge­setzt, da im Streit­fall nach sum­marischer Prü­fung die Un­pfänd­bar­keit des Kfz aus gesund­heit­lichen Grün­den ernst­lich mög­lich ist (FG Münster Beschluss v. 19.12.2025 - 4 V 2500/25 AO).
 
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ErbSt: Maßgeblich­keit des ding­lichen Rechts­geschäfts für die Prü­fung der Behaltens­frist erb­schaft­steuer­be­günstig­ten Ver­mögens (FG)
15.01.2026: Für das Tat­bestands­merk­mal der Veräuße­rung i. S. des § 13a Abs. 5 ErbStG a. F. (nun­mehr § 13a Abs. 6 ErbStG) ist nicht das schuld­recht­liche, sondern das ding­liche Rechts­geschäft bzw. der Über­gang des wirt­schaft­lichen Eigen­tums maß­geblich (FG Münster, Urteil v. 12.12.2025 - 3 K 695/24 Erb; Revi­sion beim BFH unter dem Az. II R 1/26 an­hängig).
 
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SchenkSt: Geldgeschenk zu Ostern in Höhe von 20.000 Euro kein steuer­freies ''üb­liches Gelegen­heits­geschenk'' (FG)
14.01.2026: Für ein vom Vater erhaltenes Geld­geschenk zu Ostern in Höhe von 20.000 € fällt Schen­kungs­steuer an. Es han­delt sich hier­bei nicht mehr um ein „üb­liches Gelegen­heits­geschenk“ (FG Rhein­land-Pfalz, Urteil v. 4.12.2025 - 4 K 1564/24; Revision zuge­las­sen).
 
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WEISHEIT DER WOCHE
»Alles in Maßen – sogar die Maß­losig­keit.«
 
Oscar Wilde (1854 - 1900), irischer Schrift­steller
 


NEWS WIRTSCHAFTSRECHT
Gesetzgebung: Stär­kung von Ver­braucher­rechten (BMJV)
15.01.2026: Das Bundes­ministe­rium der Justiz und für Ver­braucher­schutz (BMJV) hat am 15.1.2026 einen Gesetz­entwurf veröf­fent­licht, wonach Ver­braucher ein neues Recht auf Repa­ratur bekom­men sollen. Es soll für be­stimm­te tech­nische Geräte wie insbe­sondere Wasch­maschinen, Kühl­schränke und Smart­phones gelten. Her­stel­ler sollen künf­tig ver­pflich­tet werden, diese Pro­dukte mehrere Jahre zu einem ange­mes­senen Preis zu repa­rieren.
 
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Gesetzgebung: Bundes­rat will Miet­preis­bremse nach­schärfen (hib)
09.01.2026: Der Bundesrat dringt auf eine Nach­schärfung der sog. Miet­preis­bremse. Zum einen will die Länder­kammer die Miet­preis­bremse auch bei der Ver­mie­tung möblier­ter Wohnun­gen zur Geltung bringen; zum anderen sollen die Regelungen zur Kurz­zeit­vermie­tung präziser gefasst werden.
 
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Zivilrecht: Bekannt­gabe des Basis­zins­satzes zum 1.1.2026 (Bundes­bank)
09.01.2026: Die Deutsche Bundes­bank hat den Basis­zins­satz zum 1.1.2026 be­kannt gegeben. Er bleibt unver­ändert bei 1,27 %.
 
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Dienstvertragsrecht: Klausel über Mindest­vertrags­lauf­zeit in Tele­kom­mu­nika­tions­ver­trägen (BGH)
09.01.2026: Eine Klausel in Allge­meinen Ge­schäfts­bedin­gun­gen eines Tele­kom­muni­kations­unter­neh­mens mit einer Mindest­vertrags­lauf­zeit, die mit der Frei­schal­tung des Anschlus­ses begin­nen soll, ist un­wirk­sam (BGH, Urteil v. 8.1.2026 - III ZR 8/25).
 
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KOSTENLOSER VOLLTEXT
Kostenloser Beitrag aus NWB Steuern Inter­national
Die polnische Familien­stiftung (PFR)
Mit der Einführung der Polni­schen Familien­stiftung (Polska Fundacja Rodzinna, PFR) im Jahr 2023 hat Polen ein recht­liches und steuer­liches Instru­ment für die private Ver­mögens- und Nach­folge­planung ge­schaf­fen. Die PFR schließt eine Lücke in Form einer eigen­ständi­gen juris­tischen Person, die Vermö­gen dauer­haft auf­nehmen, bündeln und lang­fristig zweck­gebun­den verwal­ten kann. Die prak­tische Rele­vanz zeigt sich deut­lich: Bis Okto­ber 2025 wurden rund 4.000 An­träge auf Regis­trie­rung ge­stellt, mehr als 2.500 Stif­tun­gen wurden bereits einge­tragen. Damit hat sich die PFR ins­beson­dere für Unter­nehmer­familien und ver­mö­gende Privat­per­sonen rasch als zenvtrales Instru­ment der Ver­mögens- und Nach­folge­planung eta­bliert. Gleich­zeitig wirft die PFR kom­plexe grenz­über­schreiten­der Steuer­fragen auf. Mehr zur PFR lesen Sie in der IWB 1/2026 im Beitrag von Shurety/Gliniecki.
 
 » Hier können Sie den Bei­trag kosten­los im Voll­text lesen
 
Weitere Informationen zu NWB Steuern Inter­national – dem Themen­paket mit umfas­senden Fach­inhalten zu inter­natio­nalen Steuer­fragen – finden Sie hier.
 
Fit für die neue Steuer­fach­ange­stell­ten-Abschluss­prüfung?
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